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Geschichte der freiwilligen Feuerwehr Bad Vilbel

1857 Bau des Spritzenhauses in der Frankfurter Straße
Zu dieser Zeit bestand noch keine Feuerwehr im eigentlichen Sinn. Jeder männliche Bürger der Gemeinde im Alter zwischen 18 und 48 Jahren, war bei Ausbrechen eines Brandes verpflichtet mit seinem Eimer zum Unglücksort zu eilen und zu helfen.

 

 

1873 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Vilbel
Die Freiwillige Feuerwehr Bad Vilbel verdankt Ihre Entstehung der Initiative des damaligen Kreisrates in Vilbel, Friedrich Hallwachs. Dieser erkannte, dass es für eine aufstrebende Stadt - Bad Vilbel war damals Kreisstadt - eine dringende Notwendigkeit war, eine einsatzfähige Feuerwehr zu besitzen. Nach vielen Verhandlungen wurden 1873 die Statuten genehmigt und 56 Gründungsmitglieder unter dem kommandanten Karl W. Hinkel konnten Ihre Arbeit in der freiwilligen Feuerwehr aufnehmen.
Die Ausrüstung der freiwilligen Feuerwehr war nach Ihrer Gründung noch recht bescheiden, insbesondere, da die Geldmittel zur Beschaffung von Geräten fehlten. Die Stadt kaufte und überliess der Wehr zur Gründung 12 Beile, 45 Gurte, 2 Steigleitern und Hanfschläuche (im Wert von 575 Gulden, damals 2% des Haushalts der Gemeinde Bad Vilbel).

 

1878

Besondere Anschaffungen in den Folgejahren:
Kauf einer Schiebleiter
Kauf einer neuen Saugspritze
(Im übrigen standen der Freiwilligen Feuerwehr
noch die Geräte der Pflichtfeuerwehr zur Verfügung.)

 

1879

Beschluss über die Errichtung eines Schlauchturmes

 

1893

Beschaffung einer Steigleiter

 

1899

38 Mitglieder und 372 Hilfsmannschaften, vermutlich Plichtfeuerwehr Kommandant war C.C. Kullmann. Die Gerätschaften der Freiwilligen Vilbeler Feuerwehr waren zu diesem Zeitpunkt: 1 Spritze mit und 4 Spritzen ohne Saugwerk, 200 Feuereimer, 8 Feuerhaken, 1 Standfackel, 310 m nicht gummierte Hanfschläuche, 1 mechanische Leiter, 6 Anstellleitern, 2 Hakenleitern, 1 Gesimsbock mit Leiter, 2 Dachleitern, 1 Rettungsschlauch, 1 Gerätewagen, (Ausgaben im Jahr: 1560 Mk, davon 735 Mk Gemeinde, 320 Landesfeuerlöschkasse, 280 Mk von anderer Seite, von der Feuerwehr selbst 225 Mk)

 

1900

Beschaffung von 100 m neuen Schläuchen.

 

1906

Beschaffung einer neuen Saug-Feuerspritze

 

1914

Beschaffung eines Gerätewagens

 

1924

Einrichtung von Sirenen für den Feueralarm

 

1930

Bau der Schulturnhalle Stadtschule (Frankfurter Str.85), dabei wurden auch Räumlichkeiten zur Unterstellung des Feuerwehrgeräts erschaffen.

 

1932

Beschaffung zweier Motorspritzen (Preis: 9000 Mk)

 

1949

Aufgrund struktureller Umgestaltungen nach Kriegsende wurde die Einrichtung der Pflichtfeuerwehr abgeschafft.

 

1958

Übernahme des Brandschutzes auch für die US-Siedlung im Stadtgebiet Bad Vilbels, deshalb übergab die amerikanische Armee einige moderne Löschgeräte.
Anschaffung eines TLF TS 8 und einer Schlauchwaschmaschine

 

1959

Beschaffung eines Co2-Löschanhängers

 

1963

Beschaffung eines Schlauchkraftwagen

 

1964

Bau eines Gerätehauses in der Siedlung Heilsberg, der Zug Heilsberg gehörte vorerst zur Feuerwehr Stadt (heute Wehr Kernstadt)

 

1966

Beschaffung eines Universalprüfgerätes für Hakengurte, Fangleinen und Leitern

 

1968

Beschaffung und Inbetriebnahme einer Feuerwehrdrehleiter DL 30

 

1972

Beschaffung eins Rüstwagen 2/Öl

 

1970

Erlass des Hessischen Brandschutzhilfeleistungsgesetzes
Durch die Einführung dieses Gesetzes ergaben sich einschneidende Veränderungen in der Organisationsstruktur der Feuerwehren. Die Gemeinden waren nun verpflichtet eine leistungsfähige Feuerwehr aufzustellen und zu unterhalten. Die Feuerwehr Bad Vilbel war nun nicht mehr "nur" ein Verein, sie war von nun an ( bis heute ) eine städtische Einrichtung, die einzige Abteilung der Stadt, die ehrenamtlich und unentgeltlich tätig wird. In diesem Zuge teilte sich die damalige Feuerwehr in die Einsatzabteilung und den fördernden Verein ( Freiwillige Feuerwehr Bad Vilbel Stadt e.V. ).

 

1971-1972

Eingemeindung der Stadtteile Gronau, Dortelweil und Massenheim

 

1989

Baubeginn und Grundsteinlegung für den neuen Feuerwehrstützpunkt Am Sportfeld 6

 

1991

Fertigstellung des Feuerwehrstützpunktes Bad Vilbel in der Straße Am Sportfeld 6 / Saalburgstraße
Das schon seit vielen Jahren zu kleine alte Gerätehaus in der Vilbeler Innenstadt konnte endlich verlassen werden und ein größeres, modernes Feuerwehrhaus in Betrieb genommen werden.

 

Aufgrund der wachsenden Struktur der Stadt Bad Vilbel und der Ansiedlung von Firmen, welche mit Gefährlichen Stoffen und Gütern umgehen oder diese produzieren, war die Beschaffung eines Gerätewagen Gefahrgutes zur Gefahrenabwehr notwendig. Beschafft wurde ein Gerätewagen Gefahrgut der Größe 2, hergestellt und ausgeleifert wurde er durch die Firma German Fire Trucks.

 

1992

Der vorhandene Kommandowagen des Stadtbrandinspektors, ein VW Golf wurde durch einen Audi A6 ersetzt. Der VW Golf wurde im Anschluss als Dienstfahrzeug der hauptamtlichen Gerätewarte und für den Bereitschaftsdienst einer weiteren Verwendung zugeführt.

 

1995

Gründung der Ortsteilwehr Heilsberg
Aus taktischen und organisatorischen Gründen wurde der Zug Heilsberg zu einer eigenständigen Feuerwehr mit einem eigenständigen Feuerwehrverein umorganisiert.

 

1996

In diesem Jahr wurde die Ersatzbeschaffung des Rüstwagens 2 ÖL aus dem Jahre 1972 umgesetzt. Es wurde aufgrund geänderter DIN Normen ein Rüstwagen der Baugröße 1 beschafft. Hergestellt und ausgeliefert wurde das Fahrzeuge durch die  Firma EMPL Fahrzeugwerk GmbH am Standort in Österreich.

 

1998

Für notwendige Logistikmaßnahmen im Feuerwehrstützpunkt sowie an Einsatzstellen, wurde ein Flurförderzeug (Gabelstapler) beschafft. Um das Fahrzeug auch an möglichen Einsatzstellen einsetzen zukönnen, wurde das Fahrzeug mit den notwendigen Beleuchtungseinrichtungen gemäß der Straßenverkehrsordnung ausgestattet.

 

1999

Beschaffung eines Vorauslöschfahrzeuges (VLF) auf der Basis eines Mercedes Benz Sprinter Fahrgestelles, für außenliegende Einsatzstellen, welche mit den Großfahrzeugen nicht erreicht werden können. Link zum Fahrzeug

 

In diesem Jahr startete die Feuerwehr Bad Vilbel mit wenigen Feuerwehren in der Bundesrepublick Deutschland den Einstieg in das sogenannte Wechselladerprogramm. Durch die Beschaffung von Abrollbehältern sollen die Unterhaltungskosten für Fahrgestelle reduziert werden und die dann vorhandenen Wechselladerfahrgestelle effektiver ausgelastet werden. Des weiteren soll der Feuerwehr eine Möglichkeit gegeben werden, ihre Transportkapazitäten und Möglichkeiten schlagkräftig zu erhöhen. Für den Einstieg in dieses Programm wurde ein Wechselladerfahrzeug vom städtischen Betriebshof der Stadt Bad Vilbel in den Feuerwehrdienst übernommen und von der Feuerwehr in Eigenleistung zu einem Sonderkraftfahrzeug Feuerwehr umgerüstet. Das Fahrzeug wurde im gleichen Jahr bei der Feuerwehr in Dienst gestellt.

 

Zeitgleich wurde für das Wechselladerkonzept eine Mulde für den Materialtranport beschafft. Diese Mulde wurde so konfiguriert, dass Sie bei Bedarf das vorhandene Flurförderzeug (Gabelstapeler) an die Einsatzstellen transportieren kann.

 

2000

Die Leiterbühne 30 war massiv in die Jahre gekommen und der Reparatur- und Unterhaltungsaufwand wurde unwirtschaftlich. Es erfolgte die Ersatzbeschaffung und Indienststellung einer Drehleiter mit Korb (DLK 23-12) vom Typ PLC III aus dem Hause der Firma Carl Metz GmbH. Gefertigt wurde das Fahrzeug am Standort in Karlsruhe.

 

In diesem Jahr wurde ebenfalls ein geschlossener Abrollbehälter der Firma FERRO Behälterbau GmbH & Co. KG beschafft. Dieser Behälter wurde in Eigenleistung duch die Feuerwehr zu einem Abrollbehälter Rüst umgebaut. Der Abrollbehälter soll den Aufgabenbereich bei größeren technischen Hilfeleistungen, wie zum Beispiel Bauunfällen, Notverglasungen nach Brandereignissen, oder Reparturmaßnahmenan an Gebäuden nach Unwetterschäden zum Einsatz kommen.

 

Für die Bekämpfung von Umweltschäden auf dem Fluss Nidda, welcher die Stadt Bad Vilbel durchquert, wurde ein Abrollbehälter Öl von der Firma Jerg Feuerwehr & Umwelttechnik GmbH beschafft. Auf diesem Abrollbehälter sind alle notwendigen Ausrüstungsgegenstände verlastet, die für die Gefahrenabwehr auf fließenden Gewässern benötigt werden. Darüber hinaus befindet sich auf diesem Behälter ein Ölschlengelsystem, welches auf der Wasseroberfläche über die gesamte Breite der Nidda installiert werden kann. Mit diesem System können Schadstoffe, welche sich auf der Wasseroberfläche befinden, in Verbindung mit Gewässerbindemittel aufgenommen und somit aus dem Gewässer entfernt werden.

 

Für die Versorgung der Einsatzkräfte an länger andauernden Einsatzstellen, sowie zur Betreuung und Unterbringung von betroffenen Personen an Einsatzstellen, wurden ein Abrollbehälter Betreuung beschafft. Des Weiteren wurde er als Führungshilfsmittel für die Technische Einsatzleitung des Landkreises und der Stadt Bad Vilbel bei größeren Einsatzlagen eingesetzt. Er diente somit Arbeits- und Besprechungsraum für die Mitgleider der Einsatzleitung. Der Abrollbehälter wurde durch die Firma Johannes Heines-Wuppertal GmbH aufgebaut und an die Feuerwehr Bad Vilbel ausgeliefert. Das Wechselladekonzept der Feuerwehr Bad Vilbel wurde damit weiter gestärkt und ausgebaut.

 

2001

In diesem Jahr wurde ebenfalls aus Altersgründen, die Ersatzbeschaffung des Basisfahrzeuges LF-16 auf den Weg gebracht und im gleichen Jahr geliefert sowie Indienstgestellt. Es wurde ein LF 16-12 aus dem Hause der Firma FGL-Metz GmbH beschafft. Gefertigt wurde das Fahrzeug im Werk in Luckenwalde. Link zum Fahrzeug

 

Des Weiteren wurde in diesem Jahr zur Verstärkung des Wechselladerkonzeptes ein zweiter Wechsellader ebenfalls vom städtischen Betriebshof der Stadt Bad Vilbel für den Feuerwehrdienst übernommen und nach seiner Umrüstung zum Sonderkraftfahrzeug Feuerwehr in Dienst gestellt.

 

2003

Der vorhandenen Kommandowagen der Kernstadtwehr (Opel Astra) wurde durch einen Geländewagen der Firma Hyundai vom Typ Santa Fe ersetzt. Mit diesem Wechsel sollte die Geländefähigkeit im Einsatzdient erhöht werden. Der Opel Astra hat im Anschluss weiterhin Dienst in der Feuerwehr Bad Vilbel verrichtet. Das Fahrzeug ersetzte das lange in die Jahre gekommene Dienstfahrzeug der hauptamtlichen Gerätewarte einen VW Golf.

 

2004

Für die gestiegenen Anforderungen bei der Brandbekämpfung sind teilweise spezielle Löschmittel, oder Löschmittelzusätze notwendig. Um diesen Anforderungen im Einsatzdienst in ausreichender Menge gerecht zu werden, wurde ein Abrollbehälter Sonderlöschmittel konzipiert und beschafft. Aufgebaut und geliefert wurde der Abrollbehälter durch die Firma  Johannes Heines-Wuppertal GmbH. Der Abrollbehälter transportiert unterschiedliche Schaummittelzusätze, Löschpulver und Löschgase, sowie Materialien zur Förderung der unterschiedlichen Medien.

 

2005

Im Jahr 2005 erreichte das Tanklöschfahrzeug 16 (Mercedes Benz Rundhauber) sein Lebensalter für den Feuerwehrdienst. Das Fahrzeug war vor der Kernstadtwehr lange im Stadtteil auf dem Heilsberg im Einsatz. Es folgte die Ersatzbeschaffung eines Tanklöschfahrzeuges 20-25 mit festverbauter Druckluftschaumanlage (CAFS) für die Brandbekämpfung. Das Fahrzeug wurde bei der Firma Rosenbauer Feuerwehrtechnik GmbH am Standort in Luckenwald gerfertig und an die Feuerwehr Bad Vilbel ausgliefert. Link zum Fahrzeug

 

2010

Der Lastkraftwagen für Transportaufgaben mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen wurde aufgrund des Alters und technischen Zustandes im Jahr 2010 ersetzt. Das Fahrzeug wurde durch einen Gerätewagen Logistik der Baugröße zwei, einen Mercedes Benz Atego mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 12,5 Tonnen ersetzt. Bei der Beschaffung wurde das zulässige Gesamtgewicht absichtlich erhöht, damit sollte die zu geringe Nutzlast des alten LKWs der Vergangenheit angehören und somit den aktuellen Einsatzanforderungen gerecht werden.

 

2011

Der Stadtbrandinspektor Gerhardt Stengel ist im Jahr 1999 altersbedingt aus dem Amt des Stadtbrandinspektors der Feuerwehr Bad Vilbel ausgeschieden. Seitdem ist er Auslandsbeauftragter der Feuerwehr Bad Vilbel und unterstützt den Aufbau von leistungsfähigen Feuewehren in der Region Ungarn und Rumänien. Im Jahr 2011 wurde ihm 12 Jahre nach seinem Ausscheiden aus dem Amt des Stadtbrandinspektors, durch die Stadtverordnetenversammlung der Ehrentitel "Ehrenstadtbrandinspektor" verliehen.

 

Am 27.09.2011 startete die Feuerwehr Bad Vilbel ihren Social-Media Auftritt auf der Plattform Facebook. Link zur Facebookseite

 

2012

Im Jahr 2012 legte das Hessische Ministerium des Innern und für Sport eine Beschaffung von mobilen Stromerzeugern auf. Die Stromerzeuger sollen im Falle von länger andauernden Stromausfällen die Energieversorgung von kritschen Infrastrukturen und möglichen Sondergebäuden, wie zum Beispiel Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sicherstellen. Das Land Hessen hat im Rahmen des Katastrophenschutzes pro Landkreis einen Stromgenerator beschafft, der Generator für den Wetteraukreis wurde bei der Feuerwehr Bad Vilbel stationiert und wird durch dessen Personal betreut und zum Einsatz gebracht.

 

Für den Sprechfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) begann im Jahr 2012 ein neues Zeitalter. Der bisher bekannte analoge Gleichwellenfunk im 2m und 4m Bereich wurde durch den Digitalfunk im TETRA 25 Standard abgelöst. Die Feuerwehr Bad Vilbel funkgierte im sogenannte Starterlandkreis bei der Systemumstellung als eine der Pilotfeuerwehren zur Umstellung auf den Digitalfunk. Umgestellt wurde der Fahrzeug- und Einsatzstellenfunk. Alle Fahrzeuge wurden durch die Feuerwehr Bad Vilbel im hauptamtlichen Bereich von analoger auf digitale Funktechnik umgerüstet.

 

2013

Der vorhandene Gerätewagen Nachschub, ein Opel Campo, wurde durch einen VW Amarok mit Allradantrieb ersetzt. Dieses Fahrzeug soll unter anderem die Einsätze in unwegsamen Gelände erleichtern.

 

2014

Im Jahr 2014 ist der Stadtbrandinspektor Matthias Meffert auf eigenen Wunsch aus dem Amt des Stadtbrandinspektors ausgeschiedenen. Er übernahm im Jahr 1999 in der Nachfolge von Stadtbrandinspektor Gerhard Stengel die Leitung der Bad Vilbeler Feuerwehr. Aufgrund seiner Verdienste um die Feuerwehr Bad Vilbel und den damit verbunden Brandschutz verlieh ihm die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bad Vilbel am 21.02.2014 den Ehrentitel "Ehrenstadtbrandinspektor" der Stadt Bad Vilbel.

 

2015

Das vorhanden Mannschaftstransportfahrzeug verunfallte im Jahr 2014 auf einer Dienstfahrt mit zwei Feuerwehrkollegen. Den Feuerwehrkollegen ist hierbei glücklicherweise nichts passiert, das Fahrzeug wiederum erlitt bei dem Unfall einen wirtschaftlichen Totalschaden. Das Fahrzeug wurde dann im Jahr 2015 durch einen Mercedes Benz Sprinter ersetzt. Das Fahrzeug wurde durch die Firma Martin Schäfer GmbH zum Feuerwehrfahrzeug umgebaut und ausgeliefert. Link zum Fahrzeug

 

2016

Das Dienstfahrzeug der hauptamtlichen Gerätewarte welches auch für den Bereitschaftsdienst genutzt wird, erlitt 2015 einen Motor- und Getriebeschaden. Die Reparatur des Fahrzeuges war aufgrund des Alters unwirtschaftlich. Das Fahrzeug wurde durch einen Ford Touneo Connect ersetzt. Es wurde durch die Firma Auto Jörg GmbH aus Bad Vilbel geliefert und durch die Firma Auto-Schach GmbH & Co. KG zum Feuerwehrfahrzeug umgerüstet. Link zum Fahrzeug

 

Am Abrollbehälter Betreuung wurden im Jahre 2015, im Rahmen der Fahrzeugunterhaltung, ein Schaden am strukturellen Aufbau des Containers festgestellt. Der Schaden wurde im Nachgang mehreren Fachfirmen zur Begutachtung vorgeführt. Im weiteren Verlauf stellte sich herraus, dass der Schaden an der Struktur irreparabel und unwirtschaftlich ist. Es wurde somit die Ersatzbeschaffung des Abrollbehälters im Jahr 2016 umgesetzt. Beschafft wurde ein teleskopierbarer Abrollbehälter mit zwei Auszügen (Sheltern). Mit dieser Raumvergrößerung sollen die gestiegenen Anforderungen im Einsatzdienst für die Betreuung der Einsatzkräfte sowie für die Arbeit des Personals der Technischen Einsatzleitung erfüllt werden. Hergestellt und geliefert wurde der Abrollbehälter durch die Firma Officine Stefanuto Srl aus Italien in der Nähe von Venedig.

 

2017

Der Feuerwehrstützpunkt Am Sportfeld 6 / Saalburgstraße ist seit vielen Jahren in seiner Größe nicht mehr ausreichend. Für die gestiegenen Anforderungen an die Feuerwehr ist weiterer Platz zur Unterbringung der Fahrzeuge, Abrollbehälter, technischen Ausstattung sowie die aufgestockten Personals im hauptamtlichen Bereich notwendig. Im Jahr 2017 wurden die Vorbereitungen für eine mögliche Erweiterung begonnen, somit wurden die notwendigen Raumkonzepte erarbeitet und notwendige Abstimmungsgespräche geführt. Im weiteren Verlauf soll im folgenden Jahr eine Machbarkeitsstudie / Untersuchung beauftragt werden, welche die Umsetzung auf dem vorhandenen oder möglichen Ausweichgrundstücken prüfen und erarbeiten soll.

 

2018

Im Februar 2018 wurde im Rahmen der bundesweiten Digitalfunkumstellung, welche bereits im Jahr 2012 begonnen hat, auch die digitale Alarmierung der Einsatzkräfte umgestellt. Mit dem Stichtag des 20.02.2018 gehört die analoge Alarmierung in der Feuerwehr Bad Vilbel ab 18:00 Uhr der Geschichte an. Die Umstellung der stadtweiten Sirenenalarmierung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt, da die notwendige Ansteuerungstechnik für die Sirenen zum aktuellen Zeitpunkt von der Technik her noch nicht abschließend entwickelt ist. 

 

Am 13.Oktober.2018 wurde der alte Kommandowagen des Stadtbrandinspektors, mit Unterstützung der Stadtwerke Bad Vilbel nach Ugarn an die Feuerwehr in der Stadt Sarkad gespendet. Die Übergabe erfolgte vor Ort durch den Ehrenstadtbrandinspektor Gerhardt Stengel. Link zum Fahrzeug

 

 

Die Leitung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Vilbel seit Ihrer Gründung
 
Hauptmann
1873 - 1876 Karl W.Hinkel
1876 - 1896 Chr. Armbrust
1896 - 1898 C.C. Kullmann

1898 - 1902

W. Simon

 

Kommandanten
1902 - 1914 H. Fink
1914 - 1916 W. Schuch
1916 - 1919 H. Fink
1919 - 1920

Th. Kullmann

 

Brandmeister
1922 - 1924 Willi Klöss
1925 - 1926 W. Prott
1926 - 1931 W. Schenkel
1931 - 1937 L. Gleichmann
1934 - 1946 Jakob Klöß
1946 - 1958 Jakob Klöß
1958 - 1971 Willi Seibold
   
Stadtbrandinspektor (Eingemeindung Gronau, Dortelweil und Massenheim)
1971 - 1979 Stadtbrandinspektor Willi Seibold
1979 - 1999

Stadtbrandinspektor Gerhard Stengel

(Ernennung zum Ehrenstandinspektor am 10.02.2011)

1999 - 2014

Stadtbrandinspektor Matthias Meffert

(Ernennung zum Ehrenstandinspektor am 21.02.2014)

seit 2014 Stadtbrandinspektor Karlheinz Moll
   
Wehrführer (seit 1971)
1971 - 1979 Wehrführer Willi Seibold
1958 - 1979 Wehrführer Willi Seibold (1971-1979 auch Stadtbrandinspektor)
1979 - 1986 Wehrführer Werner Seibold
1987 - 1995 Wehrführer Michael Kinnel
1995 - 2000 Wehrführer Andreas Göbel
seit 2000 Wehrführer Mario Migdalski
   
   
   
   
   

FFBV-1

Freiwillige Feuerwehr
Bad Vilbel - Kernstadt
Am Sportfeld 6
61118 Bad Vilbel
 
Telefon: 06 10 1 - 54 66 - 0
Fax:        06 10 1 - 54 66 - 299
 
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